{Normannen}
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Bei den Nordgermanen handelt es sich um Seefahrer, die im späten 8. Jahrhundert bis ins 11. Jahrhundert von Nordskandinavien und Dänemark an die Nordseeküsten fuhren, dort an Land gingen und verschiedene Unternehmungen starteten. Im Wesentlichen waren es Raubzüge, nach denen die Seefahrer beutebeladen wieder in die Heimat zurückkehrten. Sie wurden auch mit dem neuhochdeutschen Wort "Wikinger" bezeichnet. Das altnordische Wort "víkingar bezeichnete dagegen nicht nur die nordgermanischen Seeräuber, sondern alle, auch die westslawischen und estnischen.
Bei den Romanen handelt es sich um die Bewohner des französischen Herzogtums „Normandie“ und deren Nachfahren in Süditalien und in England. Dieses Gebiet im Norden des heutigen Frankreich wiederum erhielt seinen Namen nach den "Normannen" oder „Nordmännern“, einer Gruppe von Wikingern, welche in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts in Nordfrankreich eindrangen und im Jahr 911 unter Herzog Rollo durch den Vertrag von Saint-Clair-sur-Epte das untere Seine-Becken von Karl III. von Frankreich als Lehen empfingen.
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